PREISTRÄGERIN 2020


3. Gerlinger Lyrikpreis 2020 der Petra Schmidt-Hieber Literatur-Stiftung an Carolin Callies aus Ladenburg


Der zum dritten Mal vergebene Gerlinger Lyrikpreis der Petra Schmidt-Hieber Literaturstiftung geht in diesem Jahr an die Dichterin und Übersetzerin Carolin Callies. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert.


Die Jury - bestehend aus Michael Braun, Irene Ferchl, Hans Thill, Wolfgang Tischer und Henning Ziebritzki - begründet ihre einstimmige Entscheidung wie folgt:


Die Gedichte von Carolin Callies vergegenwärtigen im leichten Lauf der Assoziationen das Experiment des Wünschens. Sprache, Körper und Natur werden in einer Wunschmaschine zusammen- und auseinandergebracht. Mit den weit ausgreifenden Zeilen entfaltet sich ein sanfter und zugleich doppelbödiger Realismus, der auf scheinbar beiläufige, aber doch poetisch kalkulierte Weise über die Stränge schlägt. Die Jury ist beeindruckt vom überaus originellen Bildprogramm dieser Gedichte und den vielfältigen poetischen Überraschungen, die Leserin und Leser mit ihrem Humor und ihrer Sprach-Lust gefangennehmen.


Der Förderpreis der Stiftung wurde in diesem Jahr nicht vergeben.

Aufgrund der Corona-Situation kann der Preis in diesem Jahr leider nicht wie in den Vorjahren in der Gerlinger Stadtbücherei verliehen werden. Die Preisübergabe findet in einem privaten Rahmen statt.

 

Carolin Callies



Carolin Callies, geboren 1980 in Mannheim, lebt in Ladenburg. Sie ist Autorin und Literaturvermittlerin. Zuletzt erschienen: „fünf sinne & nur ein besteckkasten“ (2015) und „schatullen & bredouillen“ (2019).
Verschiedene Auszeichnungen, u.a.: Thaddäus-Troll-Preis 2015. 


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PREISTRÄGER 2018

 

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PREISTRÄGER 2016

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